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Die Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main hat kürzlich zwei baugleiche Rüstwagen der Fa. Empl übernommen. Die Fahrzeuge sind ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung „Technische Hilfeleistung“ bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt und sind taktisch optimal in das mehrstufige Hilfeleistungskonzept integriert.

 

Die Stadt Frankfurt ist mit ihren rund 680.000 Einwohnern und ca. 300.000 Pendlern aus der umliegenden Region die rund fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Die Hauptsäule des Brandschutzes, Rettungsdienstes und der technischen Gefahrenabwehr bildet die rund 800 Mann starke Truppe der Berufsfeuerwehr Frankfurt. 28 freiwillige Feuerwehren unterstützt diese tatkräftig ehrenamtlich.

 

FAHRGESTELL UND AUFBAU

Die zwei identischen Rüstwagen sind auf MB Actros 2036 AK Fahrgestellen aufgebaut, die über ein automatisiertes Schaltgetriebe verfügen und die Euro-5-Abgasnorm erfüllen. Der Geräteaufbau ist in EMPL Fire Fighter 2000-Alu Tech Spezialleichtbauweise ausgeführt. Er ist verwindungsunempfindlich und über eine 6-Punktlagerung mit dem Fahrgestell verbunden. Rechts und links am Fahrzeug sind je 3 Geräteräume mit pulverbeschichteten Rollläden. Das Heck des Fahrzeuges verfügt über eine Ladebordwand mit einer Tragfähigkeit von 2000kg. Dieser heckseitige Laderaum ist für die Aufnahme von 3 Rollcontainern ausgeführt. Die Standbrücken hinter, vor und über der Hinterachse sind abklappbar und ermöglichen einen leichten Zugang zu den oberen Bereichen der Geräteräume. Ein dreh- und schwenkbarer Lichtmast mit vier 1000W Flutlicht-Halogen Scheinwerfern sorgt für ausreichende Ausleuchtung des Einsatzraumes. Die Geräteräume sind mit LED-Lichtbändern zur Innenausleuchtung versehen. Die Umfeldbeleuchtung ist ebenso in LED-Ausführung für optimale Ausleuchtung bei gleichzeitig niedrigem Stromverbrauch und langer Lebensdauer. Das Fahrzeug ist mit einer hydraulischen Zugeinrichtung (Seilwinde) mit einer Nennzugkraft von 80 kN ausgestattet und kann mit einfachem Zug nach vorne bzw. doppeltem Zug nach hinten eingesetzt werden.

 

BELADUNG

Die Fahrzeuge verfügen über je einen fest eingebauten Generator mit 30 kVA Leistung, der die elektrischen Geräte der feuerwehrtechnischen Beladung und die fest installierten Einrichtungen wie Lichtmast versorgt. 230- und 400-Volt Steckdosen sind in den unterschiedlichen Geräteräumen verbaut. Aufgrund von zahlreichen Straßenbahnlinien mit Oberleitungsführung wurde bewusst auf eine Dachbeladung verzichtet. Der Lichtmast ist mit einem entsprechenden Isolationsschutz versehen. Die feuerwehrtechnische Beladung ist auf Schwenkfächern, Auszügen und Rollcontainern verlastet. Die Rollcontainer sind in die drei Bereiche „Beleuchtung“, „Trennen und Abstützen“ sowie „Unterbaumaterial“ gegliedert. In den Geräteräumen befinden sich unter anderem eine Schmutzwasserpumpe, Akkuscheinwerfer, eine Rettungsplattform, Hebekissen, ein Motortrennschleifer, verschiedene Bohrhämmer und Motorsägen,  eine Rettungs- sowie Säbelsäge, ein hydraulischer Rettungssatz, zwei hydraulische Winden, Flutlichtscheinwerfer ein Rettungsbrett, zwei Mulitfunktionsleitern und eine Schleifkorbtrage sowie ein Abstützsystem. Ein Schraubstock kann auf der Ladebordwand montiert werden.

 

EMPL: Vorsprung durch Fortschritt!